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MTA-Fachbeitrag in der KKA-Sonderausgabe "Großkälte 2018"

Effiziente Kühlung für die Nut­­zung nachwachsender Rohstoffe - 3,5 MW Kühlleistung für Prozessanlagen im Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse (CBP) in Leuna

Bioreaktoren, sogenannte Fermenter, stellen aufgrund des extremen Temperaturniveaus und der zu kühlenden Massen im Kern schon besondere Anforderungen an die einzusetzende Kältetechnik. Das Einbinden zusätzlicher Wärmelasten und eine größtmögliche Energieeinsparung bedingen ein durchdachtes Engineering des kompletten Kühlsystems. Ein gelungenes Beispiel hierfür ist das Fraunhofer-Zentrum CBP in Leuna.

Fraunhofer CBP in Leuna

Das Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP in Leuna hat sich seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 2012 als Prozesszentrum für die stoffliche Nutzung nachwachsender Rohstoffe etabliert. Ziel des CBP ist es, innovative biotechnologische und chemische Verfahren in den industriellen Maßstab zu übertragen, um chemische Grundstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen herstellen zu können.

Kältebedarf

Schon vor dem ersten Spatenstich beginnt mit der Planung der Prozesskapazitäten das Basic Engineering für das Kühlsystem. Von Anfang an sind die Projektingenieure von MTA Deutschland mit der klaren Zielsetzung einbezogen, ein zukunftssicheres und energieeffizientes Gesamtkonzept für die Kühlung zu entwickeln. Nach Auswertung des Kühlwasserbedarfs der Fermenter und der zusätzlichen Wärmelasten der Verbraucher ergibt sich für das gesamte Prozesszentrum ein Kältebedarf von 1,2 MW im Kaltwasserkreislauf und 2,5 MW für die Kühlwasser-Rückkühlung.

Fazit

Rainer Frühhaber, staatlich geprüfter Techniker für HKLS, betreut bei Fraunhofer als Gruppenleiter Gebäudemanagement die komplette Kälteversorgung und kommentiert das Resultat aus seiner Sicht: „Wir sind als Gebäudemanagement natürlich für die wirtschaftliche Betriebsführung der Technik am CBP wesentlich mitverantwortlich. Gerade bei niedrigen Außentemperaturen übernimmt größtenteils das Freikühlsystem die Aufgabe und die Kältemaschinen schalten nur sehr selten zu. Das freut uns natürlich hinsichtlich der Energiebilanz des Gesamtsystems. Die Kälteanlage von MTA ist ein gelungenes Beispiel einer energetisch sinnvollen Investition durch Fraunhofer im TGA-Bereich am CBP.“

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